Rückenwind

 

Erneuerbare Energie für alle

Die Altenholzer Gemeindevertretung hat beschlossen, in das Verfahren zur Prüfung der Möglichkeit einer Errichtung von Windenergieanlagen im Randgebiet von Friedrichshof an der Grenze zur Gemeinde Felm einzusteigen, um Gutachten und Stellungnahmen einholen zu können. Auf dieser Website beschreiben wir, was uns dazu bewogen hat.

Strom

Wärme

Anteile

Gewerbe

Windkraft in Altenholz

Demokratie?

Das gab es in Altenholz noch nie!

Die drei Mehrheitsfraktionen aus der Gemeindevertretung haben 3 Plakate aufgestellt.

Das Plakat bei Familia wurde stark beschmiert.

Und das hier gezeigte, gegenüber des Friedhofs aufgestellte... 

... wurde abgeschnitten!

Nein, es wurde nicht vom WInd umgeworfen-

Und es ist auch nicht das erste Mal, das es auf dem Boden liegt. Es wurde bereits früher komplett umgeworfen (auch damals nicht vom Wind!).

Auch dieses Ereignis war nicht ein Naturereignis, Unfall oder Versehen... 

... denn die Kabelbinder wurden fein säuberlich abgeschnitten!

Wenn das die Demokratie ist, die die Bürgerinitiative und die CDU völlig zu Unrecht wiederholt einfordern, dann wird die Demokratie in Altenholz keine große Zukunft haben!

Hetze, persönliche Angriffe, Verleumdungen und Sabotageaktionen, die wir alle in den letzten Wochen erleben mussten, haben noch nie die Demokratie verbessert, ganz im Gegenteil.

Wir werden Anzeige erstatten.

Transparenz, Daten, Verantwortung

und der Weg zu einer klugen Entscheidung

Kaum ein Thema bewegt Altenholz derzeit so sehr wie die Frage, ob bei uns Windenergieanlagen entstehen könnten. Rund um den jüngsten Beschluss der Gemeindevertretung am 03.11.2025, ein sogenanntes Bauaufstellungsverfahren einzuleiten, gibt es viele Fragen, viele Meinungen und – verständlicherweise – auch viele Sorgen.

Genau deshalb möchten wir erklären, was bisher wirklich beschlossen wurde, warum dieser Schritt wichtig ist und welche Chancen und Herausforderungen für Altenholz damit verbunden sind.

Was wurde überhaupt beschlossen?

 Wichtig ist: Die Gemeindevertretung hat keine Entscheidung über den Bau von Windkraftanlagen getroffen. Beschlossen wurde vielmehr der Beginn eines geordneten, transparenten Verfahrens, das erstmals belastbare Antworten auf grundlegende Fragen liefert:

  • Wie weit wären mögliche Anlagen von Wohngebäuden entfernt?
  • Wie laut wären sie tatsächlich?
  • Wie sichtbar wären sie und von wo?
  • Welche Artenschutzaspekte sind zu beachten?
  • Welche technischen Optionen gibt es?
  • Wie wirkt sich das auf Klima, Energieversorgung und Finanzen aus?

All diese Fragen können nur unabhängige Gutachten beantworten.

Bislang gibt es sie nicht.

Genau darum startet dieses Verfahren jetzt.

Warum ist dieser Schritt notwendig?

 

Weil wir als Gemeindevertretung sonst im Blindflug entscheiden würden. Und weil wir wissen, dass Themen wie Sichtbarkeit, Schattenwurf oder Geräusche sich nicht mit Meinungen, sondern nur mit konkreten Daten und fachlicher Prüfung beantworten lassen.

Zudem erleben wir, dass die Landesplanung in den letzten Jahren immer wieder geändert wurde. Mal gehört Altenholz zu den Windpotenzialflächen, mal nicht – trotz eines klaren Votums der Gemeindevertretung zugunsten einer Ausweisung einer Windvorrangfläche.

Wir wollen nicht von wechselnden politischen Entscheidungen auf Landesebene abhängig sein. Wir wollen selbst wissen, was möglich ist und was nicht. Nur so können wir am Ende auch die besten Entscheidungen für die gesamte Gemeinde treffen.

Die Sorgen der direkten Nachbarschaft sind verständlich

Gerade Menschen, die in direkter Nähe zu den möglichen Flächen wohnen, machen sich Sorgen vor Geräuschen, vor Schattenschlag, vor Veränderungen ihres Wohnumfelds. Das nehmen wir selbstverständlich sehr ernst und möchten die möglichen Auswirkungen genauer verstehen.

Interessant dazu ist eine Untersuchung der Agentur für erneuerbare Energien, die zeigt, dass die Zustimmung für Windenergieanlagen steigt und nicht etwa fällt, wenn es solche Anlagen in der Nähe gibt.

Gleichzeitig muss man klar sagen: Viele der Informationen bzw. Fragen, die derzeit z.B. über anonyme Flugblätter verbreitet werden, sind einseitig, oft verkürzt oder beruhen auf Annahmen ohne fachliche Grundlage. Weder die Entscheidung, ob Windanlagen gebaut werden, noch die Anzahl möglicher Anlagen, noch ihre konkrete Höhe, noch ihr genauer Standort steht derzeit fest.

Und genau deshalb brauchen wir das Bauaufstellungsverfahren, damit Ängste durch Fakten ersetzt werden können.

Warum das Thema nicht nur die Nachbarschaft, sondern die ganze Gemeinde Altenholz betrifft

Unsere Gemeinde steht vor großen finanziellen Herausforderungen:

  • steigende Kosten für Infrastruktur,
  • sinkende finanzielle Zuweisungen vom Land bzw. dem Kreis,
  • ein immer enger werdender Haushaltsspielraum,

Windenergie ist nicht nur ein Klimaschutzthema.

Sie kann bei guter Planung auch eine wichtige Einnahmequelle für die Gemeinde werden.

Andere Gemeinden in Schleswig-Holstein profitieren bereits:

  • durch eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde am produzierten Strom,
  • durch erhöhte Gewerbesteuer,
  • und durch erfolgreiche Bürgerbeteiligungsmodelle.

Die Chancen auf zusätzliche finanzielle Mittel für die Gemeinde sind sehr eingeschränkt, während Investitionen für Straßen, Kitas, Schulen, Feuerwehr, Radwege, Sportstätten etc. steigen. Deshalb ist uns wichtig, dass jede Möglichkeit zur Verbesserung der Gemeindefinanzen ernsthaft geprüft wird.

Eine Gemeinde lebt davon, dass viele unterschiedliche Bedürfnisse miteinander vereinbar sind. Schon heute tragen viele Menschen in Altenholz gewisse Belastungen mit: LKWs am frühen Morgen beim Supermarkt, Verkehr an den Hauptstraßen bzw. der B503, Trubel an Schulen und Sportplätzen oder Geräusche aus Gewerbegebieten. Diese Dinge sind nicht immer bequem, aber sie ermöglichen das Funktionieren unserer gemeinsamen Infrastruktur.

Der Weg zu einer verantwortungsvollen Entscheidung führt für uns über eine nüchterne Abwägung, basierend auf Fakten, nicht Emotionen.

Mögliche Nutzung

GÜnstiger Strom

Mit dem Betreiber einer Windenergieanlage können Bürgerinnen und Bürger Verträge über vergünstigten Strom und/oder eine Beteiligung abschließen.

Attraktiv für Gewerbe

Eine Ansiedlung weiterer Unternehmen, die auf verfügbare Energie angewiesen sind,  liefert der Gemeinde höhere Steuereinnahmen und damit finanziellen Spielraum.

Wärmeversorgung

Heizungen, die mit fossilen Brennstoffen (Öl, Gas) betrieben werden, dürfen in absehbarer Zukunft nicht mehr installiert werden.

Unsere Zukunft können wir gestalten, daher wollen wir etwas dafür tun

 

Unser Stromverbrauch steigt immer weiter, auch weil wir bei der Wärmeversorgung und dem Verkehr auf strombetriebene Anlagen und Fahrzeuge umsteigen müssen.

Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen, z. B. Photovoltaik und Windkraft, helfen uns allen und können finanzielle Vorteile für Bürgerinnen und Bürger und die Gemeinde Altenholz liefern.

Die Gemeindevertretung hat mit dem Aufstellungsbeschluss nicht mehr und nicht weniger beschlossen, als in die Prüfung der Möglichkeiten einzusteigen.

Dies ist keine Entscheidung für oder gegen die Errichtung von Windenergieanlagen, sondern für die Prüfung, ob solche Anlagen installiert werden können und dürfen und ob sie mehr Vorteile als Nachteile bringen.

Unterstützen Sie uns dabei, indem Sie bei dem Bürgerentscheid mit NEIN stimmen. Damit wird das Bürgerbegehren abgelehnt und die Prüfungen, Stellungnahmen und Gutachten können ausgeführt werden. 

WIND.

ENERGIE.

ZUKUNFT.

Sie entscheiden.

Bitte schreiben Sie uns

Fragen und Kommentare beantworten wir gern so schnell wie möglich.

Angriffe, Beschimpfungen und Polemik werden gleich gelöscht.

Name
Einwilligung

Beitragende Organisationen

Altenholzer Wählergemeinschaft

SPD Altenholz

Bündnis 90/Grüne Altenholz

Die Altenholzer Gemeindevertretung hat beschlossen, in das Planungsverfahren für die mögliche Errichtung eines Windparks einzutreten.